Träume
Träume Sag', welch' wunderbare Träume Halten meinen Sinn umfangen, Daß sie nicht wie leere Schäume Sind in ödes Nichts vergangen? Träume, die in jeder Stunde, Jedem Tage schöner blühn Und mit ihrer Himmelskunde Selig durchs Gemüte ziehn? Träume, die wie hehere Strahlen In die Selle sich versenken Dort ein ewig Bild zu malen; Allvergessen, Eingedenken! Träume, wie wenn Fruhlingsonne Aus dem Schnee die Blüten küßt, Daß zu nie geahnter Wonne Sie der neue Tage begrüßt, Daß sie wachsen, daß sie blühen, Träumend spenden ihren Duft, Sanft an deiner Brust verglühen Und dann sinken in die Gruft. [Gedicht von Mathilde von Wesendonck] [Musik von Richard Wagner] |
Maria Slatinaru-Nistor, soprano
Orchestra da Camera della Radio Nazionale Rumena di Bucarest
14 aprile 1992
[orchestrazione di Vieri Tosatti © 1972]

